TRADITIONSUNTERNEHMEN VON 1867 TRIFFT KI

15. Juli 2026

Wie devsuit sichere Digitalisierung begreifbar macht.

KI-Einführung im Mittelstand

Ein Betrieb, der seit 1867 Blattgold herstellt, und künstliche Intelligenz – auf den ersten Blick liegen Welten dazwischen. Doch genau dieser Kontrast macht deutlich, was eine gelungene KI-Einführung in gewachsenen Unternehmen ausmacht: ein klarer Nutzen, verlässliche Leitplanken und ein sicherer Umgang mit den eigenen Daten.
Genau an diesem Punkt begleitet devsuit als App-Agentur Unternehmen, die KI nicht als fernes Zukunftsthema behandeln wollen, sondern als das, was sie längst ist: ein praktisches Werkzeug, das den Arbeitsalltag entlastet – wenn man es richtig einführt.

Wenn Weitblick Tradition hat

Das Unternehmen Eytzinger fertigt seit über 150 Jahren Blattgold – ein Handwerk, das Präzision, Geduld und Erfahrung verlangt. Dass ein solcher Betrieb bis heute erfolgreich und mit stabilem Mitarbeiterstamm besteht, ist eine starke Leistung. Es ist das Ergebnis einer Unternehmensführung, die Fortschritt nie als Bedrohung, sondern als Chance verstanden hat: frühzeitig in moderne Maschinen investiert, Entwicklungen vorausgedacht, Menschen mitgenommen.


Diese Haltung setzt sich beim Thema KI fort. Der Anstoß kam aus der Geschäftsführung selbst. Getragen wird die Initiative von Christian Scheuring, Geschäftsführer von Eytzinger, gemeinsam mit Michelle Sachs, Gründerin von Goldsachs – beide verbindet der unternehmerische Weitblick, Tradition und technologischen Fortschritt zusammenzudenken.


Ein Ziel stand dabei im Vordergrund: Freiräume schaffen. Wenn KI wiederkehrende, zeitraubende Aufgaben übernimmt, bleibt mehr Zeit für das, was sich nicht automatisieren lässt – die Beratung und den echten Kontakt von Mensch zu Mensch.
 

Datenschutz zuerst – nicht als Fußnote

In Gesprächen mit etablierten Unternehmen ist ein Thema fast immer präsent: der Datenschutz. Und das zu Recht. Die Sorge, versehentlich sensible Informationen preiszugeben, ist einer der größten Bremsklötze bei der KI-Einführung – und einer der berechtigtsten.


devsuit begegnet dieser Sorge mit klaren Prinzipien, die sich unabhängig vom eingesetzten Werkzeug anwenden lassen:

  • Datenminimierung: Immer nur so viel eingeben wie nötig – und niemals besonders sensible Daten oder Geschäftsgeheimnisse in offene Systeme.
  • Die Lizenz entscheidet: Kostenlose Konten trainieren die KI oft mit den eingegebenen Daten. Für Unternehmensdaten braucht es Geschäfts- oder Enterprise-Lizenzen mit Auftragsverarbeitungsvertrag und deaktiviertem Training.
  • Datenstandort EU: Wo immer möglich, bleiben Daten im europäischen Rechtsraum – im Einklang mit der DSGVO und der europäischen KI-Verordnung.
  • Der Mensch entscheidet: KI liefert den Entwurf, die Verantwortung für das Ergebnis bleibt beim Menschen. Fakten, Zahlen und Namen werden immer geprüft.

Diese Leitplanken sind kein theoretisches Regelwerk. Sie schützen Kunden, das Unternehmen und die eigene Arbeit gleichermaßen – und geben Mitarbeitenden die Sicherheit, KI überhaupt erst auszuprobieren.


Eytzinger geht hier noch einen Schritt weiter und erweitert diesen Schutz gezielt: In Zusammenarbeit mit einem lokalen Anbieter eines AI Security Gateways stellt das Unternehmen maximalen Datenschutz sicher – für die eigenen Industriedaten ebenso wie für die Daten seiner Kunden.

Wir bauen, was wir vermitteln

Der entscheidende Unterschied liegt darin, woher dieses Wissen stammt. devsuit vermittelt KI nicht aus dem Lehrbuch. Als App-Agentur setzen wir KI täglich in der eigenen Entwicklung ein – lizenziert und intern sauber aufgesetzt. Aus dieser Praxis heraus wissen wir, was funktioniert, wo die Fallstricke liegen und wie sich KI sicher in reale Prozesse integrieren lässt.


Und genau dieses Wissen fließt dorthin, wo es den größten Hebel entfaltet: in die Produkte, die wir für unsere Kunden entwickeln. Denn ein Einführungsgespräch öffnet die Tür – der eigentliche Mehrwert entsteht, wenn KI nicht nur als Werkzeug genutzt, sondern als Funktion in die eigene Software eingebaut wird.


Wie das aussieht, zeigt unser Projekt für Your Future Europa: eine hybride App, die den Rekrutierungs- und Integrationsprozess internationaler Pflegefachkräfte steuert. Herzstück ist ein KI-gestützter Chat, der auf Basis unternehmensspezifischer Daten präzise Antworten liefert und häufige Anliegen sofort löst. Für komplexere Fragen übergibt das System nahtlos an einen menschlichen Mitarbeiter – die Kombination aus Automatisierung und persönlichem Service, die den Datenschutz-Grundsatz „der Mensch entscheidet" auch im Produkt verankert.


Dieses Projekt ist kein Einzelfall. Die Nachfrage verschiebt sich spürbar: Immer häufiger fragen KMU und Start-ups Anwendungen an, in denen KI nicht Beiwerk, sondern ein zentraler, mehrwertstiftender Baustein ist. Mehrere solcher Projekte befinden sich bei uns bereits in Vorbereitung. Was sich hier abzeichnet, ist ein grundlegender Wandel: weg von der Frage „Sollten wir KI nutzen?" hin zu „Wo bringt KI messbaren ROI – und wie bauen wir sie sicher in unser Produkt ein?"

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Ob Traditionsbetrieb oder wachsendes Start-up. Der erfolgreiche Einstieg in KI folgt selten dem Reiz der Technik, sondern dem konkreten Ziel. Nicht „Wir brauchen KI", sondern „Wo kostet uns ein Prozess unnötig Zeit, Geld oder Nerven?" ist die richtige Ausgangsfrage. Erst danach fällt die Wahl des passenden Werkzeugs.


Für diesen Einstieg hat devsuit den Digital Growth Check entwickelt: eine kompakte Ist-Analyse der Geschäftsprozesse, die in wenigen Tagen aufzeigt, wo Digitalisierung und KI den größten Business Impact liefern – inklusive konkreter Handlungsempfehlungen und ROI-Einschätzung. Ein niedrigschwelliger erster Schritt, ohne großes Vorab-Investment.


Traditionsunternehmen wie Eytzinger zeigen, dass es nie zu spät ist, den nächsten technologischen Schritt zu gehen – solange er mit Weitblick, Verantwortung und dem Menschen im Zentrum erfolgt. Genau dabei begleiten wir Sie.
 

Häufige Fragen zur KI-Einführung im Unternehmen

Wie führt man KI datenschutzkonform in einem Unternehmen ein?

Entscheidend sind vier Grundsätze: Datenminimierung (nur so viel eingeben wie nötig), eine geeignete Lizenz mit Auftragsverarbeitungsvertrag und deaktiviertem Training, ein Datenstandort innerhalb der EU sowie die menschliche Letztverantwortung für alle KI-Ergebnisse. Sensible Daten und Geschäftsgeheimnisse gehören nie in offene KI-Systeme.

Für wen lohnt sich der Einsatz von KI im Mittelstand?

KI lohnt sich überall dort, wo wiederkehrende, manuelle Aufgaben Zeit binden – etwa in Kundenkommunikation, Recherche, Dokumentation oder Datenaufbereitung. Der beste Startpunkt ist nicht die Technik, sondern die Frage, welcher Prozess im Alltag am meisten bremst.

Was bedeutet KI als Funktion in einer App?

Statt KI nur separat zu nutzen, wird sie direkt in die eigene Software integriert – zum Beispiel als intelligenter Chat, der auf Unternehmensdaten basiert und Standardanfragen automatisch beantwortet, während komplexe Fälle an Mitarbeitende übergeben werden. So entsteht messbarer Mehrwert im Produkt selbst.

Wie fängt man mit KI im Unternehmen an?

Mit einer nüchternen Bestandsaufnahme. Ein kompakter Digital Growth Check identifiziert in wenigen Tagen die Prozesse mit dem größten Potenzial und liefert eine ROI-Einschätzung – als Grundlage für konkrete, überprüfbare Schritte statt teurer Experimente.

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Anne Bardtke

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