PI-HOLE COMPANION: WIE WIR EINE VOLLSTÄNDIGE APP MIT KI ENTWICKELT HABEN
Auch dieser Blogbeitrag wurde vollständig von KI verfasst.
Was ist Pi-hole — und warum braucht man es?
Werbung, Tracker und unerwünschte Netzwerkanfragen nerven nicht nur im Browser, sondern auch auf Smart-TVs, Apps und anderen vernetzten Geräten — auf denen ein klassisches Adblocker-Plugin schlicht keine Option ist.
Genau hier setzt Pi-hole an. Pi-hole ist ein quelloffener DNS-Sinkhole, der auf einem kleinen Server (klassischerweise einem Raspberry Pi, daher der Name) im Heimnetzwerk läuft. Er fungiert als DNS-Server für alle Geräte und blockiert bekannte Werbe- und Tracking-Domains, noch bevor eine Verbindung aufgebaut wird — netzwerkweit, für jedes Gerät, ohne dass überall etwas installiert werden muss.
Das Ergebnis: weniger Werbung, weniger Tracking, kürzere Ladezeiten und ein insgesamt saubereres Netzwerk. Pi-hole bietet eine Web-Oberfläche für die Verwaltung — aber eben nur am Desktop und bedingt für mobile Endgeräte. Native Apps gibt es zwar, aber keine 100% kostenlosen.
Die Idee: Eine mobile Companion-App
Unser Lead Developer Fabian nutzt Pi-hole seit Jahren privat. Die Verwaltung über die Weboberfläche ist funktional, aber wenn man unterwegs schnell eine Domain freischalten oder den Status prüfen möchte, ist das umständlich.
Pi-hole Companion entstand aus dem Wunsch, genau das zu lösen: eine native Mobile-App für iOS und Android, die den vollen Funktionsumfang von Pi-hole abbildet.
Features auf einen Blick
- Kompatibilität - Volle Unterstützung für Pi-hole v6
- Dashboard - Echtzeit-Statistiken, Block-Raten & 24h-Verlauf
- Live Query Log - DNS-Anfragen durchsuchen, filtern und live verfolgen
- Management - Domains, Listen, Gruppen und Clients verwalten
- Sicherheit - Zugangsdaten im sicheren Gerätespeicher
- Design - Nativer Dark Mode, optimiert für iOS & Android
- Mehrsprachig - Deutsch und Englisch mit automatischer Erkennung
- Demo-Modus - Vollständig testbar ohne eigenen Pi-hole-Server
Das eigentliche Experiment: Kann eine KI eine produktionsreife App bauen?
Das eigentliche Experiment war jedoch technologischer Natur: Wie weit kommt man heute mit einem KI-Agenten, wenn man eine echte, produktionsreife Applikation entwickeln lässt?
Als Werkzeug haben wir uns für Anthropic Claude entschieden — konkret den Einsatz als autonomen Coding-Agenten über Claude Code. Die Aufgabe war klar: Entwickle eine vollständige Mobile-App mit allem, was dazugehört — und zwar so, dass das Ergebnis in den App Store eingereicht werden kann.
Das Ergebnis hat uns beeindruckt. Claude hat nicht nur funktionierenden Code produziert, sondern dabei:
- eine saubere App-Architektur mit klarer Struktur und Navigation aufgebaut,
- die vollständige Anbindung an alle Funktionen der Pi-hole-Schnittstelle implementiert,
- automatisierte Tests für alle kritischen Bereiche der App geschrieben,
- ein durchdachtes Farbsystem mit automatischem Dark Mode etabliert,
- Mehrsprachigkeit mit automatischer Spracherkennung integriert,
- sicheren Speicher für Zugangsdaten eingerichtet,
- eine automatisierte Qualitätssicherung mit Linting, Typprüfung und Formatierung konfiguriert,
- und einen vollwertigen Demo-Modus mit realistischen Beispieldaten implementiert — damit auch App-Store-Reviewer die App ohne eigenen Server testen können.
Der gesamte Entwicklungsprozess fand ohne manuelle Code-Implementierung statt. Wir haben Anforderungen formuliert, Feedback gegeben und Entscheidungen getroffen — geschrieben hat Claude.
Unter der Haube
Für die technisch Interessierten: Die App basiert auf React Native mit Expo — einem modernen Framework für plattformübergreifende App-Entwicklung. Der gesamte Code ist in TypeScript geschrieben und wird bei jeder Änderung durch automatisierte Tests und Qualitätsprüfungen validiert. Die Testabdeckung liegt bei über 90 % — ein Wert, den auch manuell entwickelte Projekte oft nicht erreichen.
Besonders beeindruckend: Claude hat eigenständig komplexe Anforderungen gelöst — von Echtzeit-Graphen im Dashboard über Endlos-Scrolling im Abfrage-Protokoll bis hin zu einem vollständigen Gruppen- und Client-Management. Alles ohne manuelles Eingreifen.
Vom Experiment in den Store
Der Code wurde nach einer abschließenden Review-Phase für beide Stores eingereicht. Die App läuft nativ auf iOS und Android, unterstützt Dark und Light Mode automatisch und ist mit Pi-hole v6 kompatibel.
Besonderes Augenmerk haben wir auf die Validierung der KI-erzeugten Logik gelegt. Durch intensive manuelle Reviews und unsere strikten Test-Routinen haben wir sichergestellt, dass die App eine Stabilität und Code-Qualität erreicht, die man sonst nur von monatelanger manueller Entwicklung kennt. Pi-hole Companion ist damit weit mehr als nur ein Experiment – es ist Software auf Profi-Niveau.
Unser Fazit
KI-Agenten wie Claude sind keine bloßen Tipp-Hilfen mehr. Sie sind vollwertige Entwicklungspartner. Unsere Rolle hat sich verschoben: weg vom Schreiben einzelner Code-Zeilen, hin zum Gestalten von User-Experience und System-Logik. Wir haben die Richtung vorgegeben, Entscheidungen getroffen und die Qualität geprüft — die Umsetzung hat Claude übernommen.
Pi-hole Companion ist unser erster veröffentlichter Beweis dafür, dass man heute eine marktreife App bauen kann, wenn man die richtigen Anweisungen gibt.
P.S. Während du das hier liest, plant Claude wahrscheinlich schon das nächste Update – während wir gemütlich Kaffee trinken.
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Pi-hole Companion ist verfügbar im Apple App Store and the Google Play Store. Probier es aus und erlebe, wie sich KI-native Software anfühlt.
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Fabian Clemenz
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